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Susanne Friedrich, October 15 2019

Neuigkeiten von unserem Moringa Projekt

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Anfang August wurden 56 Green Spark Botschafter aus 14 Dörfern trainiert: 

Die 56 Botschafter wurden anschließend mit den benötigten Hilfsmitteln und Moringa-Samen ausgestattet. 

Zwei Wochen später haben wir die Dörfer besucht und die Resultate angeschaut. 

Den Weg vom Samen zum Setzling seht ihr hier - Beschreibung unterhalb der Bilder:

Mehr als 3000 Moringa Samen befinden sich in diesem Behältnis, bei einem Gesamtgewicht von nur 800g!

Auf diesem Bild sieht man viele gekeimte Moringa Samen.

Vorher wurden die Samen über Nacht in Wasser zum Quellen gebracht und anschließend in feuchtem Papier eingewickelt für 5-8 Tage in einem Behältnis oder einer Plastiktüte verschlossen.

Die gekeimten Moringa Samen werden dann in vorbereitete Gefäße gepflanzt.

Green Spark gibt keine Pflanzbehältnisse aus sondern empfiehlt den Botschaftern Verpackungen wiederzuverwenden. In diesem Beispiel sind Zuckertüten zu sehen.

Hier ein weiteres Beispiel - Tetrapacks.

Gefüllt sind die Behältnisse mit einem Mix aus Erde und Sand. Der Sand lässt das Wasser besser ablaufen. Denn Moringa mag überhaupt keine stehende Nässe.

Diese Botschafter waren sehr kreativ und haben alte Moskitonetze benutzt, um ihre Baumschule zu beschützen.

Schutz braucht es vor allem vor Hühnern. Denn Hühner und Ziegen wissen sehr wohl, was gut schmeckt und gesund ist. Und Moringa sind wahre Power-Bomben - das wissen auch die Tiere!

Das ist unser Paradebeispiel, wie die Baumschule nach wenigen Wochen aussehen kann. Moringa wächst 3-5 Meter pro Jahr unter guten Bedingungen. 

Diesen Moringa Setzlingen hier geht es sehr gut und so wachsen und gedeihen sie wunderbar.

Wir zelebrieren jeden einzelnen gekeimten und gepflanzten Moringa-Samen. 

Die Quote von 8000 ausgeteilten zu nun heranwachsenden Moringa Sätzlingen hatten wir uns jedoch anders vorgestellt. Also haben wir Ursachenforschung betrieben und als erstes offenbarte sich: fehlende Motivation bei einigen Freiwilligen. 

Nun standen wir vor der Herausforderung, wie wir weiter vorgehen wollen. Denn eins war klar: unser ursprüngliches Ziel, mit 14 Dörfern diesen Dezember 4000 Moringa Bäume zu pflanzen, erreichen wir so nicht. Was also tun? 

Unsere Entscheidung fiel nicht schwer: Am Ziel “Pflanzen im Dezember” festzuhalten hieße, nur mit den bisher erfolgreichen Dörfern weiterzuarbeiten. Wir aber wollen Menschen empowern, sie inspirieren und involvieren. Also verfolgen wir weiter das Ziel: 4000 Moringa in 14 Dörfern mit 56 Freiwilligen, nur halt Anfang nächsten Jahres statt diesen Dezember.

Im nächsten Beitrag werden wir berichten, ob das eine gute Entscheidung war, und wie wir den Erfolg sicherstellen werden.

Seit gespannt!

Susy

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Susanne Friedrich

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